Während der Schwangerschaft sowie bei und nach der Entbindung können Sie Hebammenhilfe in Anspruch nehmen.
Volltext
Als schwangere Person haben Sie gesetzlichen Anspruch auf Hebammenhilfe. Die Hebammenhilfe wird Ihnen als versicherte Person als Sachleistung zur Verfügung gestellt. Das heißt, die Hebammen beziehungsweise Entbindungspfleger rechnen direkt mit den Krankenkassen ab.
Eine staatlich anerkannte Hebamme beziehungsweise ein staatlich anerkannter Entbindungspfleger kann Sie während der Schwangerschaft, Geburt und Nachsorge unterstützen. Sie können zum Beispiel folgende Leistungen in Anspruch nehmen:
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während der Schwangerschaft:
- Vorsorgebegleitung in Zusammenarbeit mit der behandelnden Ärztin beziehungsweise dem behandelnden Arzt
- Geburtsvorbereitung
-
während der Geburt:
- Geburtshilfe
-
im Wochenbett:
- Wochenbettbetreuung der Mutter und des Kindes bis zu 12 Wochen nach der Entbindung
-
über das Wochenbett hinaus:
- Stillberatung
- Ernährungsberatung
- meist Rückbildungsgymnastik
Ihr neugeborenes Kind hat ebenfalls Anspruch auf Hebammenhilfe. Dies kann der Fall sein, wenn Sie es zum Beispiel
- aufgrund einer Krankheit nicht ausreichend versorgen können oder
-
es zur Adoption freigeben.
Voraussetzungen
- Sie sind gesetzlich krankenversichert.
Gebühren
Es fallen keine Kosten an.
erforderliche Unterlagen
Sie müssen bei der Hebamme oder dem Entbindungshelfer folgende Unterlagen vorlegen:
- elektronische Gesundheitskarte
- Mutterpass, soweit vorhanden
Fristen
Es gibt keine Frist.
Bearbeitungsdauer
Bei Anzeichen einer Schwangerschaft oder wenn eine Schwangerschaft gesichert besteht, können Sie sich an eine Hebamme oder einen Entbindungshelfer wenden.
Verfahrensablauf
- Kontaktieren Sie eine Hebamme oder einen Entbindungshelfer Ihrer Wahl und vereinbaren ein Kennenlerngespräch.
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Legen Sie Ihren Mutterpass und Ihre Krankenversichertenkarte vor. Die Hebamme beziehungsweise der Entbindungshelfer rechnet direkt mit Ihrer Krankenkasse ab.
Hinweise (Besonderheiten)
Sind Sie Mitglied einer privaten Krankenversicherung, müssen Sie die Kostenübernahme vorab mit dieser klären.
Handlungsgrundlage(n)
Kurzfassung
- gesetzlicher Anspruch auf Hebammenhilfe für schwangere Personen
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Leistungen sind zum Beispiel:
-
während der Schwangerschaft:
- Vorsorgebegleitung in Zusammenarbeit mit der behandelnden Ärztin beziehungsweise dem behandelnden Arzt
- Geburtsvorbereitung
-
während der Geburt:
- Geburtshilfe
-
im Wochenbett:
- Wochenbettbetreuung der Mutter und des Kindes bis zu 12 Wochen nach der Entbindung
-
über das Wochenbett hinaus:
- Stillberatung
- Ernährungsberatung
- Rückbildungsgymnastik
-
während der Schwangerschaft:
-
neugeborenes Kind hat ebenfalls Anspruch auf Hebammenhilfe zum Beispiel
- wenn Mutter auf Grund einer Krankheit nicht ausreichend versorgen kann oder
- es zur Adoption freigibt
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Hebammenhilfe ist Sachleistung, das heißt Hebammen beziehungsweise Entbindungspfleger rechnen direkt mit Krankenkassen ab
zuständige Stelle
- Krankenkasse