Landkreis Börde - Stabsstelle Steuerung und Entwicklung

In der Stabsstelle Steuerung und Entwicklung werden folgende Leistungen erstellt:

  • Zentrales Projektmanagement
  • Koordinierung Digitalisierungsprojekte
  • Projektmanagement Moderne Verwaltung
  • Integrierte Sozialplanung
  • Integriertes Kreisentwicklungskonzept
  • Nachhaltigkeitsmanagement
  • Strategisches Controlling

Leistungsbeschreibung Integrierte Sozialplanung

Am 16.09.2015 wurde vom Kreistag des Landkreises Börde erstmalig eine Sozialplanung für den für den Planungszeitraum 2016 beschlossen. Diese Sozialplanung wurde jeweils in den Jahren 2016, 2017 und 2019 fortgeschrieben. Die aktuelle dritte Fortschreibung wurde durch den Kreistag in seiner Sitzung am 11. Dezember 2019 beschlossen und gilt für den Planungszeitraum 2020/2021.

Insgesamt wurden die Entwicklungen in den folgenden acht Handlungsfeldern betrachtet:

  1. Bevölkerung
  2. Einkommen und Transferleistungen
  3. Arbeit und Beschäftigung
  4. Gesundheit und Pflege
  5. Teilhabe und Partizipation
  6. Integration
  7. Bildung und Erziehung
  8. Soziale Beratungslandschaft

Das am 14.02.2018 durch den Kreistag beschlossene Leitbild des Landkreises Börde bildet die Grundlage sowohl für das Integrierte Kreisentwicklungskonzept des Landkreises Börde als auch für die Integrierte Sozialplanung. Das Leitbild definiert die zukünftigen inhaltlichen Schwerpunkte und Werte des Landkreises und daraus abgeleitet die strategischen Ziele und deren Umsetzung. Aus diesen strategischen Zielen wurden im Rahmen der Erstellung des Integrierten Kreisentwicklungskonzeptes operative Ziele abgeleitet und in diesem festgeschrieben. Leitbild, Integriertes Kreisentwicklungskonzept und Integrierte Sozialplanung bilden somit die Grundlage für die strategische Ausrichtung und die operativen Ziele des Landkreises Börde.

Sozialplanung ist ebenso Steuerungsunterstützung für das Sozialmanagement, welches kommunale Handlungsfelder umfassen soll. Der demografische Wandel und der steigende Anteil der über 65-Jährigen in der Bevölkerung sowie der damit verbundene steigende Hilfebedarf, der Rückgang der Bevölkerung im arbeitsfähigen Alter, der Fachkräftemangel, die unzureichende Finanzausstattung vieler Gemeinden und des Landkreises stellen diese vor große Herausforderungen.

Zur Bewältigung dieser Herausforderungen kann Sozialplanung einen wesentlichen Beitrag leisten, indem

  • die soziale Lage der Bevölkerung des Landkreises analysiert wird und diese Informationen den Mitgliedern des Kreistages für ihre Entscheidungen bereitgestellt werden,
  • wirkungsvollere Maßnahmen und Instrumente, die der Entwicklung von Armut, Einschränkung von Teilhabechancen, Isolierungs- und Polarisierungsprozessen entgegenwirken und die Lage der Bevölkerung verbessern, entwickelt werden,
  • durch vorausschauendes und planendes, besonders auch präventives Handeln die finanziellen Handlungsräume des Landkreises verbessert werden,
  • notwendige Strukturveränderungen und Anpassungen frühzeitig eingeleitet werden,
  • soziale Angebote und Dienstleistungen ihre gewünschte Wirkung entfalten.

Dokumente und Downloads