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„Menschenrettung aus rettungsdienstlicher Sicht“ in der Kreisausbildung integriert / Landkreis Börde setzt auf Vielfalt in der Aus- und Fortbildung für Feuerwehren

Für die Aus- und Fortbildung auf Kreisebene sind im Land Sachsen-Anhalt die Landkreise und kreisfreien Städte verantwortlich. Nach den gesetzlichen Regelungen sind beispielsweise Lehrgänge wie „Sprechfunker“, „Atemschutzgeräteträger“, „Truppführer“ und „Technische Hilfeleistung“ vorgeschrieben. Darüber hinaus werden in diesem Jahr weitere interessante Schulungen durchgeführt.

 

Bildunterschrift: Eine eingeklemmte Person musste mit den eigenen Einsatzmitteln unter Beteiligung des Rettungsdienstes befreit werden

Inhaltlich beziehen sich die freiwilligen Fortbildungen auf die „Gefahrenabwehr an und auf Binnenschiffen“ sowie auf die „Menschenrettung aus rettungsdienstlicher Sicht“. Der zuletzt genannte Lehrgang fand erstmals am 3. März 2018 statt. Ziel dieser Fortbildung ist die Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rettungsdienst zu optimieren.

Der Lehrgang beinhaltet nach theoretischen Bestandteilen zahlreiche praktische Übungen, in denen das Zusammenspiel beider Rettungsorganisationen optimiert wird. Neben der Rettung nach Verkehrsunfällen werden auch Tragehilfen, Schachtrettungen und die Befreiung von Personen unter Last abgearbeitet. Dabei lernen die Teilnehmer von Feuerwehr und Rettungsdienst stets von ihrem Gegenüber – die Kommunikation und das Kennenlernen stehen deutlich im Vordergrund.

Die Ausbilder für den Lehrgang „Menschenrettung aus rettungsdienstlicher Sicht“ sind  Notfallsanitäter und Kreisausbilder im Bereich „Technische Hilfeleistung“. Für die Durchführung der ersten Fortbildung im Frühjahr 2018 konnte der Landkreis Börde Kreisausbilder Detlef Heine, Ausbilder und Notfallsanitäter Martin Kunert sowie den Notfallsanitäter und Praxisanleiter für Notfallmedizin Matthias Nagel gewinnen. Die Teilnehmer kamen aus den Ortsfeuerwehren der Gemeinden Haldensleben, Hohe Börde und Flechtingen.

Den Abschluss der Fortbildung bildete eine große Abschlussübung, bei der alle Teilnehmer zugleich zum Einsatz kamen. Dabei hielten die Ausbilder immer wieder Lageänderungen bereit, die im realen Einsatz auch vorkommen können. Mit den nützlichen Hinweisen der Ausbilder wurden die Rettungskräfte in die Lage versetzt, definierte Lernziele zu erreichen.

Nützliche Links:

Informationen zum Brand- und Katastrophenschutz vom Ministerium für Inneres und Sport Sachsen-Anhalt

Informationen des Landesfeuerwehrverbandes Sachsen-Anhalt e. V.

 

Letzte Aktualisierung: 13.06.2018 16:15 Uhr