Der Landkreis Börde ist handlungsfähig / das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt genehmigt den Nachtragshaushalt 2021

Für die Jahre 2020/21 hatte der Kreistag des Landkreises Börde einen Doppelhaushalt beschlossen. Unter anderem durch Korrekturen an den geplanten Zuweisungen vom Land Sachsen-Anhalt und am Hebesatz der Kreisumlage war es erforderlich, einen Nachtragshaushalt für 2021 zu beschließen. Den hat das Landesverwaltungsamt in diesen Tagen genehmigt.

Damit bescheinigt das Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt nicht nur die Leistungsfähigkeit des Landkreises Börde. Die Behörde gibt auch grünes Licht für den planmäßigen Haushaltsvollzug. Für Landrat Martin Stichnoth ein wichtiges Signal, um unabhängig von der Coronapandemie Investitionen sowie freiwillige und pflichtige Ausgaben zu leisten. „Verwaltung und Kreistag haben effizient daran gearbeitet, dass das Zahlenwerk ausgeglichen ist.“

Nach Informationen von Thomas Pleye, Präsident der Genehmigungsbehörde, verfügt der Landkreis Börde damit unter den aktuellen Rahmenbedingungen als einer der ersten Landkreise in Sachsen-Anhalt über einen genehmigten Haushalt. Im Ergebnisplan wurden Erträge und Aufwendungen in gleicher Höhe für das Jahr 2021 mit 243.729.411 Euro veranschlagt.

Zu den freiwilligen Ausgaben gehören im Wesentlichen Ausgaben für Kultur, Jugend und Sport oder imagebildende Maßnahmen. Das sind zum Beispiel der Betrieb und die Unterhaltung der musealen Einrichtungen in Trägerschaft des Landkreises Börde, das Börde-Museum Burg Ummendorf, die Museen in Haldensleben und Wolmirstedt und das Technische Denkmal Ziegelei in Hundisburg. Durch den Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ wird die Entwicklung der Orte in den Focus der Öffentlichkeit gestellt. Unterstützt wird auch der Literaturpreis Ostfalen. Zudem sind Mittel für die Präsentation des Landkreises Börde auf verschiedenen Messen geplant. Zudem arbeitet der Landkreis Börde im Tourismusverband Elbe-Börde-Heide und im Tourismusverband Elm-Lappwald mit. Dafür sind im Haushalt die Mitgliedsbeiträge in Höhe von rund 22.000 Euro veranschlagt.

Die Aufrechnung der geplanten Investitionen mit einem Volumen von über 25.000 Euro bewegt sich bei über 21,5 Millionen Euro. Unter anderem werden, gefördert aus dem Digitalpakt, Projekte am Gymnasium Haldensleben, an den Gemeinschaftsschulen Niederndodeleben und Oschersleben, an der Förderschule Nathusius in Haldensleben und an den beiden Berufsbildenden Schulen in Haldensleben und Oschersleben realisiert. Rund 1,5 Millionen Euro fließen in die Sanierung des Verwaltungsgebäudes in Haldensleben Kronesruhe. Zudem laufen verschiedene Baumaßnahmen an Schulen und Einrichtungen des Landkreises Börde und Projekte, die als Stark-III-Maßnahmen die energetische Sanierung beinhalten. Zu den Stark-III-Projekten gehören die Gemeinschaftsschulen Oschersleben und Wanzleben sowie die Ohrelandhalle.

Übrigens, läuft alles planmäßig, werden die Restarbeiten an der Ohrelandhalle in den nächsten Wochen abgeschlossen. Wegen der Größe der Halle ist geplant, dort die nächste Sitzung des Kreistages Börde am 3. März 2021 unter Pandemiebedingungen mit einer symbolischen Wiederinbetriebnahme zu verbinden.

 

 

 

 

Letzte Aktualisierung: 13.01.2021 17:18 Uhr