Auf einer Wellenlänge / Landkreis und Bundeswehr verständigten sich zu Fragen der zivil-militärischen Zusammenarbeit

Mitglieder des Kreisverbindungskommandos Börde der Bundeswehr und Landrat Martin Stichnoth verständigten sich zu grundsätzlichen Fragen der zivil-militärischen Zusammenarbeit im Krisenfall. Man traf sich am Sitz der Feuerwehrtechnischen Zentrale des Landkreises Börde in Haldensleben.

Der Landkreis Börde ist im Katastrophenfall für die Abwehr von Gefahren für die Bevölkerung verantwortlich. So regelt es das Katastrophenschutzgesetz des Landes Sachsen-Anhalt. Und dafür wird ein Stab vorgehalten, der im Fall der Fälle die Abwehrmaßnahmen und den zweckmäßigen Einsatz der verfügbaren Kräfte und Mittel koordiniert.

Mit dem Wandel der Aufgaben der Bundeswehr von der Landesverteidigung auch hin zu den Problemen des Rettens und Bergens im Inland gewinnen natürlich die Fragen der zivil-militärischen Zusammenarbeit zunehmend an Bedeutung. Landrat Martin Stichnoth in Krisenzeiten verantwortlich für die Führung seines Katastrophenschutzstabes, kann sich bei seinen Entscheidungen auf die Erfahrungen der Bundeswehr verlassen: „Es ist schon ein gutes Gefühl zu wissen, dass die Bundeswehr auch in Katastrophenlagen helfen kann, uns Zivilisten mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. Eine wichtige Frage um Menschen zu helfen, die in Not sind.“

„Bei den Hochwasserlagen 2002 und 2013 haben die Bundeswehr und der Landkreis Hand in Hand gearbeitet“, erinnert sich Oberstleutnant der Reserve Günther Fengler, Leiter des Kreisverbindungskommandos Börde der Bundeswehr. „Jede Beratung ist ein Gewinn für beide Seiten: „Man kennt sich und weiß, was der jeweilige Partner zu leisten im Stande ist. Das erleichtert die Zusammenarbeit für mögliche Krisenlagen ungemein.“

Das Kreisverbindungskommando ist ein Truppenteil der Bundeswehr, dem das Halten von Verbindungen zu anderen militärischen oder zivilen Institutionen obliegt.

Bildunterschrift:

Mitglieder des Kreisverbindungskommandos Börde der Bundeswehr sprachen mit Landrat Martin Stichnoth (4. von rechts). Die Verantwortung für das Kreisverbindungskommando Börde trägt Oberstleutnant der Reserve Günther Fengler (rechts) / Foto Uwe Baumgart

 

Letzte Aktualisierung: 04.12.2018 17:12 Uhr