Allgemeine Informationen zur Afrikanischen Schweinepest

Die Afrikanische Schweinepest ist eine anzeigepflichtige Viruserkrankung, die ausschließlich Schweine (Haus- und Wildschweine) betrifft. Für Menschen und andere Haus- und Nutztiere ist sie nicht gefährlich. Die Erkrankung kann direkt von Tier zu Tier oder indirekt über kontaminierte Gegenstände übertragen werden. In Rohwurstwaren ist das Virus sehr lange haltbar, so dass ein unachtsam entsorgtes Wurstbrötchen ausreichen kann um die Seuche einzuschleppen. Als wahrscheinlichster Übertragungsweg der Erkrankung wird der Mensch und die unsachgemäße Entsorgung virushaltiger Schweinefleischerzeugnisse angesehen. Besonders effizient ist die Übertragung über Blut. Kleinste Tropfen reichen für eine Infektion. Daher ist auch die strenge Hygiene bei der Jagd besonders wichtig.

Das Risiko einer Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) wird durch das Friedrich-Löffler-Institut weiterhin als sehr hoch eingeschätzt. Mit Stand vom 16.10.2020 sind in Deutschland 70 bestätigte Fälle registriert worden. Alle positiven Virusnachweise beschränken sich ausschließlich auf drei Landkreise im Bundesland Brandenburg.

Die Präventionsmaßnahmen werden sowohl auf Bundes-, als auch auf Landes- und Kreisebene weiter vorangetrieben. Das Land Sachsen-Anhalt hat eine ASP-Sachverständigengruppe ins Leben gerufen, die in regelmäßigen Abständen zu Beratungen zusammenkommt. Weiterhin finden länderübergreifende Tierseuchenbekämpfungsübungen statt, an denen auch Mitarbeiter des Landkreises Börde beteiligt sind. Schwerpunkt bei aktuell durchgeführten Kontrollen in schweinehaltenden Betrieben ist die Einhaltung der Biosicherheitsmaßnahmen gemäß SchweinehaltungsHygieneVerordnung.

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