Landrat Martin Stichnoth zur aktuellen Lage


2. September 2020 / Landrat Martin Stichnoth begrüßt die "Verantwortliche Rückführung der Covid-19-Eindämmungsmaßnahmen für Sachsen-Anhalt"

Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt hatte am 1. September 2020 die Fortschreibung des gleichnamigen Sachsen-Anhalt-Planes beschlossen. Börde-Landrat Martin Stichnoth kann die Strategie sehr gut nachvollziehen. „Die geringen Infektionszahlen bestätigen, dass der eingeschlagene Weg im Bund und in Sachsen-Anhalt zu den gewünschten Ergebnissen geführt hat.“ Anders als andere Bundesländer nimmt Sachsen-Anhalt zum Beispiel Abstand von der Einführung eines Bußgeldes bei Verstößen gegen die Bestimmungen zum Tragen einer „Mund-Nasen-Bedeckung“. In einer durch den Landkreistag veröffentlichten Pressemitteilung heißt es sinngemäß, dass die Verfolgung nur einen Sinn ergäbe, wenn die Einhaltung auch konsequent überprüft und geahndet würde. Hierfür jedoch Personal zu binden, wird für nicht zielführend gehalten. Vielmehr sollen Arbeitsschwerpunkte der Landkreise mit ihren Gesundheitsämtern weiterhin die Testung von symptomatischen Verdachtsfällen und die Nachverfolgung von Kontaktpersonen sein. Salzwedels Landrat Michael Ziche, Präsident des Landkreistages von Sachsen-Anhalt, und Martin Stichnoth unterstreichen, „dieser Weg hat sich in Sachsen-Anhalt ausdrücklich bewährt“.

Trotz der geringen Infektionen, die im Augenblick meist bei Reiserückkehrern aus dem Ausland / aus Risikogebieten nachgewiesen werden, gelten die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Hygieneregeln „AHA / Abstand-Hygiene-Alltagsmaske“ fort. „Wir können uns keine Rückschläge leisten“, sagt Landrat Martin Stichnoth auch mit dem Blick auf die nahende Grippezeit. „Jede Schutzmaßnahme ist geeignet, das Infektionsgeschehen einzudämmen. Nur so kann der eingeschlagene Lockerungskurs beibehalten werden. Und dann bleibt die Hoffnung, dass die Wissenschaft einen geeigneten Impfstoff entwickelt, um zur Normalität des Lebens ohne Coronaeinschränkungen zurückzukommen. Im Namen des Landkreises Börde danke ich unserer Bevölkerung für das breite Verständnis für die Eindämmungsmaßnahmen - die für die Gesundheit im Landkreis Börde und im Land Sachsen-Anhalt so wichtig sind.“

Den vollständige Text der Meldung (mit wichtigen Verlinkungen) findet man auch bei den Coronanachrichten unter dem Datum 2. September 2020 (bitte hier klicken).


18. August 2020 / Landrat Martin Stichnoth wirbt für Selbstdisziplin im Umgang der Menschen untereinander

Mit Sicht auf die anschwellenden Covid-19-Infektionen auch im Landkreis Börde warnt Landrat Martin Stichnoth vor Leichtsinn. „Die Pandemie hat uns nach wie vor im Griff. Und solange die Wissenschaft keinen wirksamen Schutz gegen das COVID-19 Virus gefunden hat, ist Vorsicht geboten.“ Bis zum 16. September 2020 gelten die Paragrafen und Buchstaben der 7. Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus des Landes Sachsen-Anhalt. Die Behörden sind durch den Gesetzgeber angehalten, die Einhaltung der Bestimmungen der Eindämmungsverordnung zu kontrollieren. Man sollte wissen, dass Verstöße geahndet werden. "Dem Landkreis Börde gegenüber wurden seit Beginn der Pandemie 78 Verstöße gegen die Eindämmungsverordnung angezeigt", sagt Stichnoth. 32 Verwarnungen und 22 Bußgelder sind ausgesprochen. Landrat Martin Stichnoth wirbt bei seiner Bevölkerung um Verständnis. „Die Risiken erfordern ein neues Verständnis im Umgang der Menschen untereinander. Eine gesunde Risikoeinschätzung für das eigene Verhalten und ein Maß an Selbstdisziplin helfen, die Gefahren der Ansteckung und Verbreitung zu minimieren.“ In der Verordnung heißt es: „Ein Großteil des Verhaltes basiert auf Einsicht und Freiwilligkeit der Beteiligten und lässt sich nicht allein durch staatliche Regeln vorschreiben.“ Stichnoth: „Dafür werbe ich und für das breite Verständnis sage ich unseren Menschen ein herzliches Dankeschön.“


7. April 2020 / Landrat Martin Stichnoth empfiehlt "YouTube-Video" mit dem Grundgedanken "Und immer wieder geht die Sonne auf"

Eine Initiative der Feuerwehren der Stadt und der Städteregion Aachen und der Polizei Aachen mit Oliver Schmidt. 

Bitte klicken / hier geht es zum Video

Martin Stichnoth: Eine tolle Idee der Initiatoren - sinngemäß übertragbar auf alle Regionen Deutschlands und der Welt. Das Video transportiert eine optimistische Botschaft. Wer kennt ihn nicht, den Welthit von Udo Jürgens, der gute Laune verbreitet. In Zeiten der Corona-Pandemie ist es enorm wichtig, sich nicht durch die negativen Schlagzeilen in diesen Tagen runterziehen zu lassen. Wir haben gelernt: "Und immer wieder geht die Sonne auf".  Auf den Punkt gebracht - damit sich diese Botschaft täglich aus Neue erfüllt, müssen wir zusammenhalten. Und wir müssen auf unsere Nachbarn achten. Zum Beispiel auch auf Menschen, die krank und allein sind. Sie benötigen Hilfe, denn nur gemeinsam sind wir stark - und nur gemeinsam können wir die Corona-Pandemie in den Griff bekommen. Und - auch unseren Menschen  in der Börde gilt stellvertretend unser Dank für Ihren bisherigen Einsatz, für ihr Mitmachen, für ihr Verständnis und ihre Disziplin. 

Auch der Landkreis Börde hat einen "YouTube-Kanal" / einfach hier klicken und abonnieren.
 

6. April 2020 / Landrat Martin Stichnoth / bitte bleiben Sie auch über die Osterfeiertage diszipliniert

Für uns Menschen sind die Maßnahmen der dritten Eindämmungsverordnung des Landes Sachsen-Anhalt zu einem echten "Stressstest" geworden. Insbesondere die sozialen Kontakte zu anderen Menschen, sogar zur eigenen Familie, sind weitestgehend eingefroren. Und das wird auch noch in der Woche nach den Osterfeiertagen bis mindestens 19. April 2020 so bleiben. Ich habe mir von meinen Beschätigten, die täglich - und das natürlich auch über Ostern - zu Kontrollen im gesamten Landkreis Börde unterwegs sind berichten lassen, dass die staatlichen Maßnahmen auf großes Verständnis stoßen. Dafür sage ich Ihnen, liebe Mitmenschen, ein herzliches Dankeschön. Es ist ein Stück Solidarität zum Beispiel mit den Menschen, die zu den Risikogruppen für eine Ansteckung und einen möglichen schweren Krankheitsverlauf gehören. Also ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen oder Menschen mit anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Durch Ihr Verständnis und Ihr Verhalten tragen Sie dazu bei, dass das Ansteckungsrisko mit dem COVID-19-Virus und eines möglichen schweren Verlaufs der Krankheit minimiert werden. Es geht um unser aller Gesundheit. Wir alle sind gefordert - der Staat, die Gesellschaft und jeder Einzelne - den durch das Corona-Virus bereits entstandenen Schaden einzudämmen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein Osterfest bei bester Gesundheit.
 

20. März 2020 / Landrat Martin Stichnoth / Bezug Abfallentsorgung - "Schließung Kleinannahmestellen" - Schutz der Gesundheit hat Priorität

Ab 21. März 2020 bleiben die Kleinannahmestellen Haldensleben, Oschersleben, Wolmirstedt/Elbeu, Wanzleben und Oebisfelde geschlossen. Für gewerbliche Entsorger erfolgt wie bekannt - ein „geordneter Einzelterminablauf“. Die bisher geöffneten Kleinannahmestellen haben sich zu Orten entwickelt, an denen große Menschenansammlungen entstehen. Genau dieser Sachverhalt steht der amtlich erlassenen Endämmungsverordnung entgegen. Landrat Martin Stichnoth wirbt bei der Bevölkerung um Einsicht: „Die durch den Bund und das Land Sachsen-Anhalt erlassenen Restriktionen sind zwingend zu beachten, um die voranschreitende Corona-Pandemie einzudämmen. Landesweit ist allen Verantwortungsträgern bewusst, dass es sich beim `Einfrieren“ des öffentlichen Lebens um einschneidende, aber zwingend notwendige Maßnahmen handelt. Ich richte meinen dringenden Appell an jeden Einzelnen, sich an die amtlich vorgegebenen Regelungen und Vorschriften zu halten. Akzeptieren Sie bitte die Einschränkungen. Denn der Schutz der Gesundheit unserer Menschen, Ihrer Familie, Ihrer Freunde und Bekannten steht an erster Stelle.“
 

19. März 2020 / Landrat Martin Stichnoth / Bezug Meldung zur Eröffnung eines COVID-19-Testzentrums in Haldensleben

„Als Kooperationspartner haben wir mit dem AMEOS Klinikum in Haldensleben und mit der Kassenärztlichen Vereinigung kurzfristig die Entscheidung getroffen, ein Corona-Testzentrum einzurichten“, sagt Landrat Martin Stichnoth. „Für die konstruktive und unkomplizierte Herangehensweise danke ich den Partnern, insbesondere dem Ärztlichen Direktor des AMEOS Klinikums Dr. med. Wieland K. Schulze und dem Krankenhausdirektor David Kayser.“

An die Bevölkerung gerichtet appellieren die Kooperationspartner übereinstimmend, den persönlichen Kontakt zum Testzentrum ohne Termin vom Gesundheitsamt zwingend zu vermeiden. Denn genau hier werden unter Beachtung aller hygienischen und rechtlichen Vorschriften „Verdachtspersonen“ zu den jeweiligen Einzelterminen auf das Coronavirus getestet. Demzufolge müssen insbesondere im Testzentrum alle Kontakte zwischen einer Verdachtsperson mit anderen Menschen ausgeschlossen werden.

Die ganze Meldung (mit Fotodarstellung) im Wortlaut
 

17. März 2020 / Landrat Martin Stichnoth

Bezug: Aktuelle Entwicklung und Schließung Kreisverwaltung ab 18.03.2020

Aktuelle Entwciklung: „Mittlerweile hat das Robert-Koch-Institut das Risiko, dass vom Corona-Virus ausgeht mit `hoch´ eingeschätzt“, erklärt Landrat Martin Stichnoth die für die Volksgesundheit wichtige Entscheidung. „Man muss es so sagen, aber Sachsen-Anhalt befindet sich erst am Anfang der Welle. So sehen es die Experten. Deshalb ist es so wichtig, jetzt alle Vorkehrungen zu treffen, um die Ausbreitung der Krankheit zu verlangsamen.“ Die Landesregierung hat am 17. März 2020 einschneidende Maßnahmen für das gesamte öffentliche Leben und in allen Landkreisen und kreisfreien Städten getroffen.

Martin Stichnoth zur Schließung der Verwaltung: „Bitte haben Sie Verständnis, dass wir nicht alle Verwaltungsabläufe von einem auf den anderen Tag organisieren können. Auch für uns ist das ein Lernprozess. Genauso wie für Lehrer und Schüler, die nun verstärkt Bildungsmöglichkeiten, -kanäle und -programme nutzen, die die Internettechnologie bietet. Und ich habe noch eine Bitte, nehmen Sie die aktuelle Entwicklung nicht auf die leichte Schulter. Beachten Sie alle Hygieneregeln, die man Beachten kann, um sich nicht zu infizieren.


16. März 2020 / Landrat Martin Stichnoth

Corona / die aktuelle Entwicklung / es kommt zu weiteren Einschränkungen / Der Krisenstab „Corona“ des Landkreises Börde (Landrat und Führungskräfte der Verwaltung und Gesundheitsamt) trifft weitere Vorbereitungen. Durch weitere Maßnahmen soll die Ausbreitung der Corona-Pandemie verlangsamt werden.   

Landrat Martin Stichnoth appelliert zu Beginn der Beratung: „Bitte bewahren Sie Ruhe. Diese Botschaft richte ich auch an unsere Menschen. Und vermeiden Sie Menschenansammlungen. Zum Beispiel Kinder, die sich zum Spielen auf dem Spielplatz treffen, können das Virus schnell weiterverbreiten. Und genau das muss vermieden werden. Bitte entwickeln Sie Ihr individuelles Risikogefühl, so wie Sie es machen, wenn Sie an der herkömmlichen Grippe erkrankt sind.“

Indes hat der Landkreis unter www.landkreis-boerde.de/corona eine Internetseite eingerichtet, die die amtliche Quelle aller öffentlichen Informationen des Landkreises Börde ist. „Bitte informieren Sie sich hier“, sagt Stichnoth. „Wir nutzen auch die Möglichkeiten, die Instagram und Facebook bieten, um schnell zu informieren. Allerdings bitte ich um Verständnis, wenn wir in der jetzigen Situation nur informieren. „Abonnieren Sie uns einfach.“

 

14. März 2020 / Landrat Martin Stichnoth

Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Mitmenschen, das Coronavirus stellt unseren Landkreis und seine Menschen täglich vor neue, unbekannte Herausforderungen. Bestimmte Situationen können nicht zu 100 Prozent vorausgeplant und müssen stets aktuell angepasst werden. In diesem Zusammenhang bedanke mich auf diesem Wege bei all denen, die bisher besonnen und aktiv dazu beigetragen haben, das obere Ziel - dem Vermeiden und Eindämmen von Infektionsketten - mitzugestalten. Allesamt sind wir in der gegenwärtigen Situation gefordert, einerseits unsere Gesundheit zu schützen anderseits aber auch dafür Sorge zu tragen, das tägliche Leben nicht zu vernachlässigen. Gerade die besonders sensiblen und für unsere Versorgung wichtigen Bereiche (wie u.a. Krankenhäuser, Apotheken, Rettungsdienste, Lebensmittelgeschäfte, Polzei etc.) müssen weiterhin „am Laufen“ gehalten werden. 

Schule und Kita 
Seit einigen Tagen wird über das Thema einer flächendeckenden Schließung von Kindertageseinrichtungen und Schulen diskutiert. Am 13.03.2020 hat die Landesregierung bekannt gegeben, dass ab Montag, 16.03.2020 bis einschließlich 13.04.2020 alle Schulen und Kindertageseinrichtungen vorsorglich geschlossen werden. Dessen ungeachtet, wird für Grundschüler eine Hortnotversorgung und für Kindertageseinrichtungen eine Notbetreuung vorgehalten. Dies gilt jedoch in erster Linie für Eltern welche in den eingangs erwähnten Bereichen arbeiten bzw. denen es nicht möglich ist, kurzfristig eine entsprechende Betreuung ihres Kindes/ ihrer Kinder sicherzustellen. 

Selbstverständlich sind von den vorgenannten Regelungen auch alle Einrichtungen in unserem Landkreis betroffen. Gemeinsam mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern haben wir uns gestern dazu verständigt, wie das konkret in der Börde ausgestaltet wird. Auf den jeweiligen Internetseiten Ihrer Gemeinde können Sie entnehmen, welche Kindertageseinrichtungen und welche Grundschulen ab 16.03.2020 eine Notversorgung sicherstellen. Was den Schülertransport angeht, so wird dieser im Landkreis vorerst vom 16. bis einschließlich 18.03.2020 über die BördeBus GmbH sichergestellt. 

Nachgeordnete Einrichtungen 
Auch die Nutzung aller nachgeordneten Einrichtungen der Kreisverwaltung (Museen, Kreisvolkshochschule, Kreismusikschulen, Kreis- und Stadtarchiv sowie der Kreisbibliothek) war in diesem Zusammenhang zu betrachten. Gemeinsam haben wir uns entschieden, diese ebenfalls bis 13.04.2020 zu schließen. Damit alle Nutzer die Möglichkeit haben mit ihren jeweiligen Lehrern und Kursleitern bestimmte Einzelheiten persönlich abzustimmen, besteht die Möglichkeit dies bis einschließlich Mittwoch, 18.03.2020 zu tun. Danach sind die vorgenannten Einrichtungen für den Besucherverkehr geschlossen. 

Schulterschluss 
Liebe Bürgerinnen und Bürger, gemeinsam stehen wir alle vor einer außerordentlichen Situation. Der gemeinsame Schulterschluss ist gefordert und ich setze meine ganze Erwartung in unserem gemeinsamen Willen die Verbreitung des Virus einzudämmen. Mein Wunsch in diesem Zusammenhang: „Reagieren Sie besonnen und orientieren Sie sich an den Informationen welche wir Ihnen über die Rubrik ´Nützliche Links` bereitstellen.“ 

Mit besten Grüßen - Bleiben Sie gesund! / Ihr Martin Stichnoth