Namensänderung

Leistungsbeschreibung

Wenn Sie ganz offiziell Ihren Familien- und/oder Vornamen ändern oder feststellen lassen wollen, können Sie dies bei Ihrem Landkreis oder der kreisfreien Stadt beantragen. Folgendes müssen Sie beachten:

  • Namensänderungen können nur für Deutsche im Sinne des Grundgesetzes, Staatenlose, heimatlose Ausländer, ausländische Flüchtlinge oder Asylberechtigte durchgeführt werden.
  • Nur wichtige Gründe rechtfertigen die Änderung des Namens. Die Gründe sind deshalb im Antrag ausführlich darzulegen.
  • Für eine beschränkt geschäftsfähige Person stellt der gesetzliche Vertreter den Antrag (Vater, Mutter, Vormund, Betreuer); ein Vormund oder Betreuer bedarf hierzu der Genehmigung des Vormundschaftsgerichts. Eine beschränkt geschäftsfähige Person, die das 16. Lebensjahr vollendet hat, ist vom Vormundschaftsgericht zum Antrag anzuhören. Die Genehmigung des Vormundschaftsgerichts und der Nachweis über das Ergebnis der vormundschaftsgerichtlichen Anhörung des Antragstellers sind dem Antrag beizufügen.
  • Der Antrag muss eine Erklärung darüber enthalten, ob schon früher eine Änderung des Namens beantragt wurde, gegebenenfalls wann und bei welcher Behörde.
  • Der Antragsteller muss ferner erklären, dass ihm bekannt ist, dass die Namensänderung bzw. die Ablehnung oder Zurücknahme des Antrages gebührenpflichtig ist.

Bitte lassen Sie sich bei der Ausfüllung des Antrags von der Behörde beraten, wenn Unklarheiten bestehen.

An wen muss ich mich wenden?

Wenden Sie Sie sich an die für Sie zuständige Namensänderungsbehörde (Landkreis/kreisfreie Stadt).

Welche Unterlagen werden benötigt?

Dem Antrag sind folgende Unterlagen beizufügen:

  • Nachweis, dass der Antragsteller entweder Deutscher im Sinne des Art. 116 Abs. 1 des Grundgesetzes oder staatenlos, heimatloser Ausländer, ausländischer Flüchtling, Asylberechtigter ist (z. B. Bescheinigung der Meldebehörde, Staatsangehörigkeitsausweis, Reisepass, Reiseausweis, Personalausweis, Kinderausweis).
  • Vertriebenenausweis (bei Vertriebenen)
  • Eine beglaubigte Abschrift aus dem Geburtenregister für den Antragsteller sowie für alle Personen, auf die sich die Änderung des Familiennamens erstrecken soll; die Urkunden müssen neueren Datums sein (nicht älter als 3 Monate).
  • Falls der Antragsteller verheiratet ist oder war, die Eheurkunde.
  • Bei Antragstellern die in einer Lebenspartnerschaft leben oder gelebt haben, die Lebenspartnerschaftsurkunde.
  • Bei einer Namensänderung aus familienrechtlichen Gründen ist auch eine beglaubigte Abschrift aus dem jeweiligen Personenstandsregister der Person/ Familie vorzulegen, deren Namen der Antragsteller anzunehmen wünscht.
  • Für Personen, die das vierzehnte Lebensjahr vollendet haben, ein Führungszeugnis nach § 30 Abs. 5 des Bundeszentralregistergesetzes (bei der zuständigen Meldebehörde zu beantragen; das Führungszeugnis wird von der ausstellenden Behörde direkt der Namensänderungsbehörde übersandt).

Hinweis:
Die Unterlagen sollten jeweils im Original eingereicht werden. Alle Antragsunterlagen verbleiben grundsätzlich in der Behörde. Die vorgelegten Originalunterlagen erhalten Sie nach erfolgter Beglaubigung der Kopien zurück.

Im Einzelfall können zur Antragsbearbeitung weitere Unterlagen und Nachweise erforderlich werden. Informationen dazu erhalten Sie von der zuständigen Namensänderungsbehörde.

Welche Gebühren fallen an?

Die Gebührenhöhe richtet sich nach dem Verwaltungsaufwand und der Bedeutung, dem wirtschaftlichen Wert oder dem sonstigen Nutzen der Amtshandlung für den Antragsteller.

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Zuständige Stellen und Formulare

Adresse

Landkreis Börde - Rechtsamt - Sachgebiet Ordnung und Sicherheit
Bornsche Straße 2
39340 Haldensleben, Stadt

Postadresse

Postfach 10 01 53
39331 Haldensleben, Stadt

Telefon

Telefon: +49 3904 7240-4243
Telefax: +49 3904 7240-54291

Öffnungszeiten

Di. 8:00 - 12:00 und 13:00 - 18:00 Uhr

Do. 8:00 - 12:00 und 13:00 - 16:00 Uhr

Fr. 8:00 - 11:30 Uhr

oder nach Vereinbarung

 

NEU: Bedarfsorientierte Sprechzeiten Jagd-, Fischerei- und Waffenangelegenheiten ab 29.05.2019 in Oschersleben

 

Alle zwei Monate am letzten Mittwoch im Monat (29.05., 31.07., 25.09. und 27.11.2019) von 13:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Präsenzraum 205, Haus 3

Aus organisatorischen Gründen werden die Antragsteller gebeten vor dem Besuch unter Angabe des Anliegens einen Termin abzustimmen. Telefon +49 3904 7240-4230 / E-Mail rok@boerdekreis.de

 

 

Postadresse

Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt - Gefahrenabwehr, Hoheitsangelegenheiten und Sport
Hakeborner Straße 1
39112

Postadresse

Postfach 1963
39009

Telefon

Telefon: 0391 567-2168

Öffnungszeiten

Montag: 09:00 - 12.00 Uhr

Dienstag: 09:00 - 12.00 Uhr und 13:00 - 14:30 Uhr

Mittwoch: 09:00 - 12.00 Uhr

Donnerstag: 09:00 bis 12.00 Uhr und 13:00 - 14:30 Uhr

Freitag: 09:00 - 12.00 Uhr

 

Achtung: geänderte Öffnungszeiten für Apostillen:

 

Montag: 09:00 - 12.00 Uhr

Dienstag: 09:00 - 12.00 Uhr und 13:00 - 14:30 Uhr

Mittwoch: geschlossen

Donnerstag: 09:00 bis 12.00 Uhr und 13:00 - 14:30 Uhr

Freitag: geschlossen