Landrat Martin Stichnoth

Seit 7. September 2018 trägt Martin Stichnoth (CDU) für den Landkreis Börde die Verantwortung als Landrat. Er wurde am 8. April 2018 (in einer Stichwahl) nach den Vorschriften des Kommunalwahlgesetzes für das Land Sachsen-Anhalt von den wahlberechtigten Bürgern für die Dauer von sieben Jahren gewählt.

Der Landrat leitet die Kreisverwaltung. Er bereitet die Beschlüsse des Kreistages und der Ausschüsse vor und führt sie aus. Als Hauptverwaltungsbeamter ist der Landrat für die sachgemäße Erledigung der Aufgaben und den ordnungsgemäßen Gang der Verwaltung verantwortlich. Er regelt in eigener Verantwortung die Geschäfte der laufenden Verwaltung und er repräsentiert den Landkreis nach außen.

Landrat Martin Stichnoth ist auch Vorgesetzter, Dienstvorgesetzter, höherer Dienstvorgesetzter und oberste Dienstbehörde der Beschäftigten. Der Landrat erfüllt außerdem die Aufgaben des Landkreises als Kommunal- und Fachaufsichtsbehörde.

Die oberste Dienstbehörde des Landrates ist der Kreistag. In Vertretung des Kreistagsvorsitzenden, Herrn Dr. Ernst Isensee, hatte Angela Leuschner Martin Stichnoth auf dem Kreistag am 29. August 2018 nach den beamtenrechtlichen Regularien zum Landrat ernannt, verpflichtet und auf die gewissenhafte Erfüllung seiner Dienstpflichten hin vereidigt.  Als gewählter Landrat wird der in Wolmirstedt verheiratete Martin Stichnoth vom 7. September 2018 die Verantwortung für „seinen“ Landkreis Börde tragen.

 

Privates

Martin Stichnoth wurde am 6. Juli 1977 in Wolmirstedt geboren.

Nach dem Besuch der „Adolph-Diesterweg-Grundschule“ in seiner Heimatstadt legte Martin Stichnoth 1996 am Wolmirstedter „Kurfürst-Joachim-Friedrich-Gymnasium“ erfolgreich das Abitur ab. Nach seiner 3-jährigen Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten beim damaligen Landkreis Ohrekreis (heute Landkreis Börde), bestand er die Prüfung zum Verwaltungsfachwirt am Studieninstitut für kommunale Verwaltung Sachsen-Anhalt in Magdeburg.

Bis zu seinem Amtsantritt als Bürgermeister der Stadt Wolmirstedt am 12. März 2013 war Martin Stichnoth seit 1999 ununterbrochen beim Landkreis angestellt. Auf verschiedenen Stellen und bei mehreren Fachdiensten erwarb er sich Berufspraxis in der Verwaltung auf der Arbeitnehmerseite. So war Martin Stichnoth tätig in der Ordnungs-, Umwelt-, Veterinär- und Gebäudeverwaltung. Bis zu seinem Amtsantritt als Bürgermeister vertrat Martin Stichnoth zuletzt seit 1. Juni 2010 die Interessen der Beschäftigten der Kreisverwaltung als Vorsitzender des Personalrates.

Ehrenamtlich engagierte sich Stichnoth seit 2009 im Stadtrat der Stadt Wolmirstedt; u. a. als Vorsitzender des Finanzausschusses. Im Jahr 2014 wurde er mit großer Mehrheit in den Kreistag gewählt, wo er als Vorsitzender der CDU-Fraktion in mehreren Ausschüssen tätig war.

Seit frühester Jugend widmet sich Martin Stichnoth der Kaninchen-, Geflügel- und Exotenzucht. Ehrenamtlich trägt er seit vielen Jahren als Vorsitzender des Kreisverbandes der Rassekaninchenzüchter Börde-Ohrekreis e. V. Verantwortung.

 

Einige Anmerkungen zur Amtszeit:

Martin Stichnoth nutzte den Kreistag am 29. August 2018, um nach seiner Ernennung kurz das Wort an das Podium zu richten. „Ich freue mich darauf, in den kommenden Jahren als Ihr Landrat die Verantwortung für unseren schönen Landkreis Börde zu tragen.“ Im Rahmen der Gesetze ist der Landrat dafür verantwortlich, die Aufgaben des Landkreises Börde mit dem Ziel der Förderung des Wohles der Einwohner zu erfüllen. Unter diesem Bezug betonte Stichnoth, dass er „ein verlässlicher Partner ist, der alle Menschen im Focus hat.“

Bei vielen Veranstaltungen in Vorbereitung der Wahl wurde immer wieder deutlich, „wie stark unsere Menschen daran interessiert sind, eingebunden und mitgenommen zu werden.“

Als Leiter der Kreisverwaltung und Dienstvorgesetzter legt Stichnoth Wert darauf, dass die Beschäftigten der Kreisverwaltung „mit einem starken Leistungswillen gestalten und nicht nur verwalten.“

Ab 7. September 2018 ist Martin Stichnoth Landrat des Landkreises Börde. „Ich weiß, dass eine Menge Arbeit auf mich zukommt. Umso mehr soll eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen den beiden Kreisorganen Kreistag und Landrat dazu beitragen, das Wohl unserer Menschen zu halten und zu stärken.“