Landrat Martin Stichnoth zur aktuellen Lage


4. Oktober 2021 / 109.749 Impfungen gesetzt / danke an das Team Impfzentrum des Landkreises Börde

Das ist die Botschaft von Landrat Martin Stichnoth in diesen Tagen. Seit 1. Oktober 2021 ist der Betrieb des Impfzentrums in Haldensleben eingestellt.

Seit 28. Dezember 2020 wurden durch zu Beginn mobile Teams in den Pflegeheimen, seit 1. März 2021 im Impfzentrum in Haldensleben, bis 30. September 2021 insgesamt 109.749 Impfungen gesetzt. Davon 57.217 Erst-, 51.616 Zweit- und seit 09.03.2021 bereits 916 Drittimpfungen. In der Gesamtzahl sind 1.299 Kinderimpfungen enthalten.

2 mobile Impfteams des Landkreises bedienen noch bis zum Jahresende verschiedene dezentrale Impfaktionen. In den Herbstferien zum Beispiel touren wieder zwei Impfbusse durch den Landkreis. „Das Gesamtimpfziel“, so Stichnoth, „ist noch nicht erreicht. „Die Durchimpfung der Bevölkerung ist enorm wichtig, um die Pandemie zu beenden. Bitte entscheiden Sie sich deshalb für eine Corona-Schutzimpfung.“

Nach der ersten Auswertung der Befragungsbögen wurden vielfach Freundlichkeit, Motivation, Kontaktfreudigkeit, Teamgeist, Fachkompetenz und Hilfsbereitschaft gelobt. Der Dank des Landkreises Börde, hier speziell von Landrat Martin Stichnoth und von Katrin Baier, Ärztliche Leiterin Impfen, sowie Jens Sips, Organisationsleiter Impfzentrum, geht an Alle, die unterstützt und mitgeholfen haben. Darunter die Mitarbeiter der Hilfsorganisationen, der Landkreisverwaltung, der Bundeswehr, Ärzte und medizinisches Personal.

Für wichtige bleibt das Corona-Portal des Landkreises Börde www.landkreis-boerde.de/corona  bestehen. Hier findet man auch Termine für geplante dezentrale Impfaktionen.


13. September 2021 / im Rahmen der bundesweit laufenden „Impf-Aktionswoche“ ruft Landrat Martin Stichnoth zur „Corona-Schutzimpfung“ auf

„Auch angesichts der aktuell wieder zunehmenden Corona-Infektionen appelliere ich eindringlich an alle Menschen, die Möglichkeit der Corona-Schutzimpfung zu nutzen. Wir können keine `vierte Welle´ gebrauchen.

Das Impfzentrum des Landkreises Börde in Haldensleben, Waldring 113 B/C, ist noch bis Ende September 2021 wochentags (montags und donnerstags von 10:00 bis 17:00 Uhr, dienstags und freitags von 08:00 bis 15:00 Uhr und mittwochs von 12:00 bis 19:00 Uhr) geöffnet.

Zudem läuft noch bis zum 17. September 2021 eine dezentrale Sonderimpfaktion „Impfen für Kinder und Jugendliche“. Dort werden auch Erwachsene ohne Termin geimpft. Diese und alle weiteren Informationen findet man auf www.landkreis-boerde.de/corona.

Die weit über 1 Jahr andauernde Pandemie hat viele Lebensbereiche aus dem Gleichgewicht gebracht. Die Sommermonate haben Entspannung gebracht. „Die Lockerungen dürfen wir nicht auf´s Spiel setzen. Von daher sage ich, bitte lassen Sie sich impfen. Das ist der einzige Ausweg aus der Pandemie.“

Zur bundesweiten Impfwoche hat das Land Sachsen-Anhalt eine Pressemitteilung verbreitet. Darin heißt es: „Bislang haben in Sachsen-Anhalt nach aktuellem Stand 1,35 Millionen Menschen (61,8 Prozent) die Erstimpfung erhalten. 1,29 Millionen Menschen (59 Prozent) erhielten ihre Zweitimpfung. Mehr als 4.500 Menschen haben sich zudem bereits eine Auffrischungsimpfung geben lassen.“

Auch die Gesundheitsministerin betont: „Die Impfquote ist insgesamt aber leider noch nicht ausreichend. Darum bedarf es aus unserer Sicht noch weiterer Anstrengungen bis zur Schließung der Impfzentren am 30. September 2021. Die Impfzentren melden uns, dass es immer noch eine Nachfrage nach Impfterminen gibt. Das ist gut. Aber auch die Unentschlossenen möchte ich ausdrücklich bitten, sich mit der Impfung jetzt auseinanderzusetzen und nicht erst, wenn die vierte Welle der Pandemie ihren Höhepunkt erreicht.“


12. April 2021 /Landrat Martin Stichnoth sagt schon mal Danke / das dezentrale Impfangebot des Landkreises Börde für Senioren über 80 Jahre „Der richtige Weg - zur richtigen Zeit“

Mit besonnener Unterstützung der Bürgermeister der 13 Einheits- und Verbandsgemeinden im Landkreis Börde ist das dezentrale Impfmodell für über 80-Jährige ein Erfolg. Weit über 50 Prozent der angeschriebenen Senioren haben dieses Angebot dankbar angenommen. Immer wieder haben die Impfteams vor Ort über die „Gute Stimmung“ unter den über 80-Jährigen Personen berichtet, nicht den Weg ins Impfzentrum nach Haldensleben auf sich nehmen zu müssen.

Bereits sein Anfang März 2021 unterstützen über 40 Hausarztpraxen den Landkreis Börde bei der Bewältigung des Impfgeschehens. „Mit großer Dankbarkeit habe ich die unkomplizierte und bereitwillige Unterstützung angenommen“, so Landrat Martin Stichnoth. „An dieser Stelle unterstreiche ich gleichfalls die hervorragende Kommunikation der ärztlichen Leiterin des Impfzentrums und ihrer Kollegen mit den niedergelassenen Ärzten.“

Nach Ostern sind nun auch offiziell die Hausarztpraxen ins Impfgeschehen eingestiegen. Sie stimmen mit Ihren impfberechtigten Patienten, für chronisch Kranke und ältere Menschen zum Beispiel der Priorität über 60 Jahre, Impftermine ab. Demnach geht die erste Phase der Idee des dezentralen Impfens des Landkreises Börde und seiner Bürgermeister durch die Impfaktivitäten der Hausarztpraxen sozusagen ebenso „dezentral“ in eine entsprechende Regelphase. Der richtige Weg.

Wegen der weiteren Dezentralisierung durch Arztpraxen und des parallelen Angebotes im Impfzentrum Haldensleben, ist keine eigene dezentrale Impfaktion des Landkreises Börde für Personen über 60/70 geplant. Dies war im Februar 2021 durch den Landkreis Börde noch angedacht. Da zu diesem Zeitpunkt noch nicht absehbar war, wie sich die Impfaktivitäten durch Bundesvorgaben entwickeln werden.

Gerichtet an seine Bürgermeister sagt Landrat Martin Stichnoth: „Wir sind zwar noch mitten im Impfprojekt für über 80-Jährige, aber ich nutze heute einfach mal die Gelegenheit, mich dafür zu bedanken, dass die `Kommunale Familie im Landkreis Börde´ mit unzähligen freiwilligen Helfern wieder einmal gut zusammengearbeitet hat.“

Schlussendlich bleibt der Wunsch auf eine perspektivisch konstante Belieferung mit Impfstoff, so dass allen Menschen unseres Landkreises Börde ein entsprechendes Impfangebot unterbreitet werden kann.

Die Erstimpfungen sind in allen Städten/Gemeinden am 26. April 2021 durch. Entsprechend der zeitlichen Staffelung folgen sukzessive die Zweitimpfungen.


31. März 2021 / auf dem Kreistag spricht Landrat Martin Stichnoth am 31. März 2021 über "Ein Jahr Corona" / Auszüge aus der Rede

„Corona“ hat uns seit einem Jahr fest im Griff. Am 9. März 2020 mussten wir die erste Infektion im Landkreis Börde registrieren. Damals war es ein Reiserückkehrer aus Tirol, es folgte eine Klasse mit infizierten Schülern - ebenfalls Rückkehrer aus Tirol. Seitdem hat sich das Leben für uns alle spürbar verändert. Heute liegt nach Berechnung des Robert Koch-Institutes lnzidenz im Landkreis Börde bei rund 150. Leider sind auch 118 mit dem Coronavirus infizierte Menschen im Landkreis Börde verstorben.

Die Coronakrise hat alle Lebensbereiche auch hier bei uns erfasst und bringt das gewohnte Leben aus dem Gleichgewicht.

Uns allen ist bekannt, dass viele Menschen die verfügten Einschränkungen, die sich aus der Pandemielage ergeben haben, um der Verbreitung des Corona-Virus‘ Herr zu werden, nicht nachvollziehen konnten.

Dennoch haben sich die eingeleiteten Maßnahmen in ihrer Gesamtheit als richtig erwiesen. Vor allem ist es gelungen, die am meisten gefährdete Altersgruppe der über 80-Jährigen Mitbürgerinnen und Mitbürger bereits zu impfen und sie auf diese Weise vor einer Ansteckung mit ihren teilweise schweren Folgen zu schützen.

Unser dezentrales Impfkonzept in allen 13 Einheits- und Verbandsgemeinden wird dankbar angenommen.

Ein Jahr ist es nun bereits her, dass auch in der Kreisverwaltung die Arbeitsabläufe den neuen Anforderungen angepasst wurden, wir effektive Strukturen geschaffen haben, neue Mitarbeiter integriert und in die sich ständig veränderten Fragestellungen eingearbeitet werden mussten.

Im Sommer vergangenen Jahres dachten wir, das Schlimmste wäre überstanden. Auch ich war entspannt und hatte eine Zeit mit Urlaub und Reisen vorgestellt.

Doch im Herbst traf uns die zweite Corona-Welle. Nach Ostern 2020 und Weihnachten 2020 ist es auch in diesem Jahr zu Ostern nicht möglich, das Fest mit unseren Familien zu begehen. Wir haben in der Tat eine Zeit der Entbehrungen und unliebsamen Einschränkungen zu überstehen.

Schon die Infektionszahlen der zweiten Corona-Welle hatten dazu geführt, dass wir als Kreisverwaltung die Ressourcen erneut bündeln mussten, um unsere Ausgaben zu erfüllen. Sie als Mitglieder des Kreistages setzten mit ihren Beschlüssen den entsprechenden Rahmen.

Für mich stellte sich die Frage, wie die Menschen unseres Landkreises darauf reagieren würden. Ich kann nur sagen: Respekt, denn ohne das Verständnis der großen Mehrheit wäre die derzeitige Lage nicht zu beherrschen.

Angesichts der aktuell zunehmend grassierenden britischen Variante des Corona-Virus, die auch für jüngere Menschen sehr gefährlich sein kann, appelliere ich eindringlich an alle, die Möglichkeit der Impfungen zu nutzen.

Die Impfungen großer Menschengruppen ist die einzige Chance, aus der weltweiten Pandemie herauszukommen. Europa und Deutschland sind jetzt gefordert, soviel Impfstoff wie möglich heranzuschaffen und zu verimpfen, damit wir alle im Sommer Urlaub ohne Einschränkungen machen können.

In unserem Landkreis sichern mittlerweile 40 Hausarztpraxen den Regelbetrieb der Impfungen. Alles unter der Voraussetzung, dass es genügend Impfstoff gibt. Aber ich bin optimistisch, dass der Prozess im April / Mai dynamischer wird.

Ich verstehe, dass es auch kritische Worte zur Bewältigung der Corona-Pandemie gibt. Doch bei aller Kritik steht eines fest: Was wir in unserem Landkreis im zurückliegenden Jahr geleistet haben, verdient allerhöchsten Respekt.

Aus diesem Grund nutze ich die heutige Sitzung des Kreistages sehr gern, mich bei unseren Einwohnern für ihr Verständnis, bei Ihnen, liebe Kreistagsmitglieder für ihr aktives Mitwirken zu bedanken. Ich denke auch in Ihrem Namen sprechen zu können. Ich sage den engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Amts für Gesund und Verbraucherschutz ein herzliches danke für den großartigen Einsatz – und das nun schon über ein Jahr unter Pandemiebedingungen. Danke auch an meine Kollegen, für die die Pandemiebewältigung an erster Stelle steht. Beschäftigte, die für ihre Kolleginnen und Kollegen die Arbeit mitmachen, um die staatliche Verwaltung am Laufen zu halten.

Und es sind unsere Bürgermeisterinnen und Bürgermeister und die Stadt- und Gemeinderäte und den vielen ehrenamtlich tätigen Menschen, Helfern und den Hilfsorganisationen, die mithelfen die Pandemie einzudämmen.

Ich bin stolz auf das von ganz vielen in den vergangenen zwölf Monaten Geleistete.

Und ich bin überzeugt, wir stehen diese außergewöhnlichen Zeiten gemeinsam, mit vereinten Kräften und hohem persönlichen Engagement durch.


12. Januar 2021 / Coronavirus SARS-CoV-2 (Covid-19) / Landrat Martin Stichnoth sagt, "bitte halten Sie die aktuellen Regelungen der Neunten Eindämmungsverordnung ein"

In der Präambel dieser Verordnung heißt es: „Bürgerinnen und Bürger werden dringlich aufgefordert, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren und weiterhin generell auf nicht notwendige private Reisen und Besuche - auch von Verwandten - zu verzichten.“ / „Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist ausschließlich alleine, im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer nicht im Haushalt lebenden Person gestattet.“

Landrat Martin Stichnoth: „Bitte halten Sie sich an die Regeln, um der Verbreitung von Covid-19 entgegenzuwirken. Niemand möchte intubiert werden, niemand möchte in einem Intensivbett an der Beatmungsmaschine liegen und niemand möchte, dass unsere älteren Mitmenschen, Eltern und Großeltern, am Covid-19-Virus sterben. Das ist unsere Verantwortung, dass ist Ihre Verantwortung. Als Verwaltung des Landkreises sind wir auf die Mitwirkung der Bevölkerung angewiesen. Dafür sage ich im Namen der Öffentlichkeit herzlichen Dank.

Durch das begonenne Impfgeschehen auch im Landkreis Börde habe ich die Hoffnung, dass wir alle irgendwann wieder ein Stück weit näher an die Normalität des Alltagslebens kommen. Bis dahin werbe ich dafür, dass wird uns diszipliniert verhalten, um der Verbreitung der Krankheit entgegenzuwirken. Wir, dass sind auch Sie, die Sie angehalten sind, unter anderem zwingend `Abstands- und Hygieneregeln´ zu beachten oder einen `Mund-Nasen-Schutz´ zu tragen.

Die vollständige Verordnung vom 15. Dezember 2020 in seiner zweiten Änderungsfassung vom 8. Januar 2021 lesen (bitte hier klicken)


20. Oktober 2020 / Coronavirus SARS-CoV-2 (Covid-19) / Landrat Martin Stichnoth wirbt für ein bewusstes Gesundheits- und Risikoverhalten / bitte lassen Sie so wenig Kontakte wie möglich zu

Der Landkreis Börde verzeichnet allein am vergangenen Wochenende (16./18.10.2020) 16 neue Covid-19-Infektionen. Die Zahl der aktiven Infektionen, am 29.09.2020 war das eine Person, ist nun (20.10.2020) in den vergangenen Tagen auf 35 gestiegen. Landrat Martin Stichnoth sorgt sich um die Gesundheit seiner Bevölkerung. Und er unterstützt den auf Lockerung aufgesetzten Kurs der Landesregierung von Sachsen-Anhalt. „Allerdings“, so Stichnoth, „ist die Entwicklung der Infektionszahlen alles andere als erfreulich“. Im Berchtesgadener Land gilt wieder eine Ausgangssperre. Im Jerichower Land liegt die 7 Tage Inzidenz bei 35,66 (im Landkreis Börde bei 5,84).

Der Wert beschreibt die epidemiologische Lage. Bei „35“ müssen wir, so haben es Bund und Länder beschlossen, dass öffentliche Leben einschränken. Kritisch wird es bei „50“. Soweit soll es nicht kommen. „Eine Garantie, dass wir von dieser Schwelle verschont bleiben, haben wir nicht“, blickt der Landrat voraus. Von daher werbe ich eindringlich, lassen Sie so wenig Kontakte wie möglich zu. Treffen Sie für sich und Ihre Familien Vorsorge und halten Sie sich an die empfohlenen Verhaltensregeln `AHA - L´ des Robert-Koch-Institutes. Halten Sie Abstand, beachten Sie die bekannten Hygieneregeln und tragen Sie, wo es vorgeschrieben ist, einen Atemschutz. Keime können auch durch Menschenansammlungen in geschlossenen Räumen übertragen werden. Sogenannte Aerosol-Partikel, eben auch Virenbestandteile, können durch die Luft übertragen werden. Die Infektionslehre empfiehlt seit vielen Jahrzehnten, geschlossene Räume ausreichend und ordentlich zu lüften.“

Landrat Martin Stichnoth: „Bitte halten Sie sich an die Regeln, um der Verbreitung von Covid-19 entgegenzuwirken. Niemand möchte intubiert werden, niemand möchte in einem Intensivbett an der Beatmungsmaschine liegen und niemand möchte, dass unsere älteren Mitmenschen, Eltern und Großeltern, am Covid-19-Virus sterben. Das ist unsere Verantwortung, dass ist Ihre Verantwortung. Als Verwaltung des Landkreises sind wir auf die Mitwirkung der Bevölkerung angewiesen. Dafür sage ich im Namen der Öffentlichkeit herzlichen Dank.“


2. September 2020 / Landrat Martin Stichnoth begrüßt die "Verantwortliche Rückführung der Covid-19-Eindämmungsmaßnahmen für Sachsen-Anhalt"

Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt hatte am 1. September 2020 die Fortschreibung des gleichnamigen Sachsen-Anhalt-Planes beschlossen. Börde-Landrat Martin Stichnoth kann die Strategie sehr gut nachvollziehen. „Die geringen Infektionszahlen bestätigen, dass der eingeschlagene Weg im Bund und in Sachsen-Anhalt zu den gewünschten Ergebnissen geführt hat.“ Anders als andere Bundesländer nimmt Sachsen-Anhalt zum Beispiel Abstand von der Einführung eines Bußgeldes bei Verstößen gegen die Bestimmungen zum Tragen einer „Mund-Nasen-Bedeckung“. In einer durch den Landkreistag veröffentlichten Pressemitteilung heißt es sinngemäß, dass die Verfolgung nur einen Sinn ergäbe, wenn die Einhaltung auch konsequent überprüft und geahndet würde. Hierfür jedoch Personal zu binden, wird für nicht zielführend gehalten. Vielmehr sollen Arbeitsschwerpunkte der Landkreise mit ihren Gesundheitsämtern weiterhin die Testung von symptomatischen Verdachtsfällen und die Nachverfolgung von Kontaktpersonen sein. Salzwedels Landrat Michael Ziche, Präsident des Landkreistages von Sachsen-Anhalt, und Martin Stichnoth unterstreichen, „dieser Weg hat sich in Sachsen-Anhalt ausdrücklich bewährt“.

Trotz der geringen Infektionen, die im Augenblick meist bei Reiserückkehrern aus dem Ausland / aus Risikogebieten nachgewiesen werden, gelten die vom Robert-Koch-Institut empfohlenen Hygieneregeln „AHA / Abstand-Hygiene-Alltagsmaske“ fort. „Wir können uns keine Rückschläge leisten“, sagt Landrat Martin Stichnoth auch mit dem Blick auf die nahende Grippezeit. „Jede Schutzmaßnahme ist geeignet, das Infektionsgeschehen einzudämmen. Nur so kann der eingeschlagene Lockerungskurs beibehalten werden. Und dann bleibt die Hoffnung, dass die Wissenschaft einen geeigneten Impfstoff entwickelt, um zur Normalität des Lebens ohne Coronaeinschränkungen zurückzukommen. Im Namen des Landkreises Börde danke ich unserer Bevölkerung für das breite Verständnis für die Eindämmungsmaßnahmen - die für die Gesundheit im Landkreis Börde und im Land Sachsen-Anhalt so wichtig sind.“

Den vollständige Text der Meldung (mit wichtigen Verlinkungen) findet man auch bei den Coronanachrichten unter dem Datum 2. September 2020 (bitte hier klicken).


18. August 2020 / Landrat Martin Stichnoth wirbt für Selbstdisziplin im Umgang der Menschen untereinander

Mit Sicht auf die anschwellenden Covid-19-Infektionen auch im Landkreis Börde warnt Landrat Martin Stichnoth vor Leichtsinn. „Die Pandemie hat uns nach wie vor im Griff. Und solange die Wissenschaft keinen wirksamen Schutz gegen das COVID-19 Virus gefunden hat, ist Vorsicht geboten.“ Bis zum 16. September 2020 gelten die Paragrafen und Buchstaben der 7. Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus des Landes Sachsen-Anhalt. Die Behörden sind durch den Gesetzgeber angehalten, die Einhaltung der Bestimmungen der Eindämmungsverordnung zu kontrollieren. Man sollte wissen, dass Verstöße geahndet werden. "Dem Landkreis Börde gegenüber wurden seit Beginn der Pandemie 78 Verstöße gegen die Eindämmungsverordnung angezeigt", sagt Stichnoth. 32 Verwarnungen und 22 Bußgelder sind ausgesprochen. Landrat Martin Stichnoth wirbt bei seiner Bevölkerung um Verständnis. „Die Risiken erfordern ein neues Verständnis im Umgang der Menschen untereinander. Eine gesunde Risikoeinschätzung für das eigene Verhalten und ein Maß an Selbstdisziplin helfen, die Gefahren der Ansteckung und Verbreitung zu minimieren.“ In der Verordnung heißt es: „Ein Großteil des Verhaltes basiert auf Einsicht und Freiwilligkeit der Beteiligten und lässt sich nicht allein durch staatliche Regeln vorschreiben.“ Stichnoth: „Dafür werbe ich und für das breite Verständnis sage ich unseren Menschen ein herzliches Dankeschön.“


7. April 2020 / Landrat Martin Stichnoth empfiehlt "YouTube-Video" mit dem Grundgedanken "Und immer wieder geht die Sonne auf"

Eine Initiative der Feuerwehren der Stadt und der Städteregion Aachen und der Polizei Aachen mit Oliver Schmidt. 

Bitte klicken / hier geht es zum Video

Martin Stichnoth: Eine tolle Idee der Initiatoren - sinngemäß übertragbar auf alle Regionen Deutschlands und der Welt. Das Video transportiert eine optimistische Botschaft. Wer kennt ihn nicht, den Welthit von Udo Jürgens, der gute Laune verbreitet. In Zeiten der Corona-Pandemie ist es enorm wichtig, sich nicht durch die negativen Schlagzeilen in diesen Tagen runterziehen zu lassen. Wir haben gelernt: "Und immer wieder geht die Sonne auf".  Auf den Punkt gebracht - damit sich diese Botschaft täglich aus Neue erfüllt, müssen wir zusammenhalten. Und wir müssen auf unsere Nachbarn achten. Zum Beispiel auch auf Menschen, die krank und allein sind. Sie benötigen Hilfe, denn nur gemeinsam sind wir stark - und nur gemeinsam können wir die Corona-Pandemie in den Griff bekommen. Und - auch unseren Menschen  in der Börde gilt stellvertretend unser Dank für Ihren bisherigen Einsatz, für ihr Mitmachen, für ihr Verständnis und ihre Disziplin. 

Auch der Landkreis Börde hat einen "YouTube-Kanal" / einfach hier klicken und abonnieren.
 

6. April 2020 / Landrat Martin Stichnoth / bitte bleiben Sie auch über die Osterfeiertage diszipliniert

Für uns Menschen sind die Maßnahmen der dritten Eindämmungsverordnung des Landes Sachsen-Anhalt zu einem echten "Stressstest" geworden. Insbesondere die sozialen Kontakte zu anderen Menschen, sogar zur eigenen Familie, sind weitestgehend eingefroren. Und das wird auch noch in der Woche nach den Osterfeiertagen bis mindestens 19. April 2020 so bleiben. Ich habe mir von meinen Beschätigten, die täglich - und das natürlich auch über Ostern - zu Kontrollen im gesamten Landkreis Börde unterwegs sind berichten lassen, dass die staatlichen Maßnahmen auf großes Verständnis stoßen. Dafür sage ich Ihnen, liebe Mitmenschen, ein herzliches Dankeschön. Es ist ein Stück Solidarität zum Beispiel mit den Menschen, die zu den Risikogruppen für eine Ansteckung und einen möglichen schweren Krankheitsverlauf gehören. Also ältere Menschen, Menschen mit Vorerkrankungen oder Menschen mit anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Durch Ihr Verständnis und Ihr Verhalten tragen Sie dazu bei, dass das Ansteckungsrisko mit dem COVID-19-Virus und eines möglichen schweren Verlaufs der Krankheit minimiert werden. Es geht um unser aller Gesundheit. Wir alle sind gefordert - der Staat, die Gesellschaft und jeder Einzelne - den durch das Corona-Virus bereits entstandenen Schaden einzudämmen. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein Osterfest bei bester Gesundheit.
 

20. März 2020 / Landrat Martin Stichnoth / Bezug Abfallentsorgung - "Schließung Kleinannahmestellen" - Schutz der Gesundheit hat Priorität

Ab 21. März 2020 bleiben die Kleinannahmestellen Haldensleben, Oschersleben, Wolmirstedt/Elbeu, Wanzleben und Oebisfelde geschlossen. Für gewerbliche Entsorger erfolgt wie bekannt - ein „geordneter Einzelterminablauf“. Die bisher geöffneten Kleinannahmestellen haben sich zu Orten entwickelt, an denen große Menschenansammlungen entstehen. Genau dieser Sachverhalt steht der amtlich erlassenen Endämmungsverordnung entgegen. Landrat Martin Stichnoth wirbt bei der Bevölkerung um Einsicht: „Die durch den Bund und das Land Sachsen-Anhalt erlassenen Restriktionen sind zwingend zu beachten, um die voranschreitende Corona-Pandemie einzudämmen. Landesweit ist allen Verantwortungsträgern bewusst, dass es sich beim `Einfrieren“ des öffentlichen Lebens um einschneidende, aber zwingend notwendige Maßnahmen handelt. Ich richte meinen dringenden Appell an jeden Einzelnen, sich an die amtlich vorgegebenen Regelungen und Vorschriften zu halten. Akzeptieren Sie bitte die Einschränkungen. Denn der Schutz der Gesundheit unserer Menschen, Ihrer Familie, Ihrer Freunde und Bekannten steht an erster Stelle.“
 

19. März 2020 / Landrat Martin Stichnoth / Bezug Meldung zur Eröffnung eines COVID-19-Testzentrums in Haldensleben

„Als Kooperationspartner haben wir mit dem AMEOS Klinikum in Haldensleben und mit der Kassenärztlichen Vereinigung kurzfristig die Entscheidung getroffen, ein Corona-Testzentrum einzurichten“, sagt Landrat Martin Stichnoth. „Für die konstruktive und unkomplizierte Herangehensweise danke ich den Partnern, insbesondere dem Ärztlichen Direktor des AMEOS Klinikums Dr. med. Wieland K. Schulze und dem Krankenhausdirektor David Kayser.“

An die Bevölkerung gerichtet appellieren die Kooperationspartner übereinstimmend, den persönlichen Kontakt zum Testzentrum ohne Termin vom Gesundheitsamt zwingend zu vermeiden. Denn genau hier werden unter Beachtung aller hygienischen und rechtlichen Vorschriften „Verdachtspersonen“ zu den jeweiligen Einzelterminen auf das Coronavirus getestet. Demzufolge müssen insbesondere im Testzentrum alle Kontakte zwischen einer Verdachtsperson mit anderen Menschen ausgeschlossen werden.

Die ganze Meldung (mit Fotodarstellung) im Wortlaut
 

17. März 2020 / Landrat Martin Stichnoth

Bezug: Aktuelle Entwicklung und Schließung Kreisverwaltung ab 18.03.2020

Aktuelle Entwciklung: „Mittlerweile hat das Robert-Koch-Institut das Risiko, dass vom Corona-Virus ausgeht mit `hoch´ eingeschätzt“, erklärt Landrat Martin Stichnoth die für die Volksgesundheit wichtige Entscheidung. „Man muss es so sagen, aber Sachsen-Anhalt befindet sich erst am Anfang der Welle. So sehen es die Experten. Deshalb ist es so wichtig, jetzt alle Vorkehrungen zu treffen, um die Ausbreitung der Krankheit zu verlangsamen.“ Die Landesregierung hat am 17. März 2020 einschneidende Maßnahmen für das gesamte öffentliche Leben und in allen Landkreisen und kreisfreien Städten getroffen.

Martin Stichnoth zur Schließung der Verwaltung: „Bitte haben Sie Verständnis, dass wir nicht alle Verwaltungsabläufe von einem auf den anderen Tag organisieren können. Auch für uns ist das ein Lernprozess. Genauso wie für Lehrer und Schüler, die nun verstärkt Bildungsmöglichkeiten, -kanäle und -programme nutzen, die die Internettechnologie bietet. Und ich habe noch eine Bitte, nehmen Sie die aktuelle Entwicklung nicht auf die leichte Schulter. Beachten Sie alle Hygieneregeln, die man Beachten kann, um sich nicht zu infizieren.


16. März 2020 / Landrat Martin Stichnoth

Corona / die aktuelle Entwicklung / es kommt zu weiteren Einschränkungen / Der Krisenstab „Corona“ des Landkreises Börde (Landrat und Führungskräfte der Verwaltung und Gesundheitsamt) trifft weitere Vorbereitungen. Durch weitere Maßnahmen soll die Ausbreitung der Corona-Pandemie verlangsamt werden.   

Landrat Martin Stichnoth appelliert zu Beginn der Beratung: „Bitte bewahren Sie Ruhe. Diese Botschaft richte ich auch an unsere Menschen. Und vermeiden Sie Menschenansammlungen. Zum Beispiel Kinder, die sich zum Spielen auf dem Spielplatz treffen, können das Virus schnell weiterverbreiten. Und genau das muss vermieden werden. Bitte entwickeln Sie Ihr individuelles Risikogefühl, so wie Sie es machen, wenn Sie an der herkömmlichen Grippe erkrankt sind.“

Indes hat der Landkreis unter www.landkreis-boerde.de/corona eine Internetseite eingerichtet, die die amtliche Quelle aller öffentlichen Informationen des Landkreises Börde ist. „Bitte informieren Sie sich hier“, sagt Stichnoth. „Wir nutzen auch die Möglichkeiten, die Instagram und Facebook bieten, um schnell zu informieren. Allerdings bitte ich um Verständnis, wenn wir in der jetzigen Situation nur informieren. „Abonnieren Sie uns einfach.“

 

14. März 2020 / Landrat Martin Stichnoth

Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Mitmenschen, das Coronavirus stellt unseren Landkreis und seine Menschen täglich vor neue, unbekannte Herausforderungen. Bestimmte Situationen können nicht zu 100 Prozent vorausgeplant und müssen stets aktuell angepasst werden. In diesem Zusammenhang bedanke mich auf diesem Wege bei all denen, die bisher besonnen und aktiv dazu beigetragen haben, das obere Ziel - dem Vermeiden und Eindämmen von Infektionsketten - mitzugestalten. Allesamt sind wir in der gegenwärtigen Situation gefordert, einerseits unsere Gesundheit zu schützen anderseits aber auch dafür Sorge zu tragen, das tägliche Leben nicht zu vernachlässigen. Gerade die besonders sensiblen und für unsere Versorgung wichtigen Bereiche (wie u.a. Krankenhäuser, Apotheken, Rettungsdienste, Lebensmittelgeschäfte, Polzei etc.) müssen weiterhin „am Laufen“ gehalten werden. 

Schule und Kita 
Seit einigen Tagen wird über das Thema einer flächendeckenden Schließung von Kindertageseinrichtungen und Schulen diskutiert. Am 13.03.2020 hat die Landesregierung bekannt gegeben, dass ab Montag, 16.03.2020 bis einschließlich 13.04.2020 alle Schulen und Kindertageseinrichtungen vorsorglich geschlossen werden. Dessen ungeachtet, wird für Grundschüler eine Hortnotversorgung und für Kindertageseinrichtungen eine Notbetreuung vorgehalten. Dies gilt jedoch in erster Linie für Eltern welche in den eingangs erwähnten Bereichen arbeiten bzw. denen es nicht möglich ist, kurzfristig eine entsprechende Betreuung ihres Kindes/ ihrer Kinder sicherzustellen. 

Selbstverständlich sind von den vorgenannten Regelungen auch alle Einrichtungen in unserem Landkreis betroffen. Gemeinsam mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern haben wir uns gestern dazu verständigt, wie das konkret in der Börde ausgestaltet wird. Auf den jeweiligen Internetseiten Ihrer Gemeinde können Sie entnehmen, welche Kindertageseinrichtungen und welche Grundschulen ab 16.03.2020 eine Notversorgung sicherstellen. Was den Schülertransport angeht, so wird dieser im Landkreis vorerst vom 16. bis einschließlich 18.03.2020 über die BördeBus GmbH sichergestellt. 

Nachgeordnete Einrichtungen 
Auch die Nutzung aller nachgeordneten Einrichtungen der Kreisverwaltung (Museen, Kreisvolkshochschule, Kreismusikschulen, Kreis- und Stadtarchiv sowie der Kreisbibliothek) war in diesem Zusammenhang zu betrachten. Gemeinsam haben wir uns entschieden, diese ebenfalls bis 13.04.2020 zu schließen. Damit alle Nutzer die Möglichkeit haben mit ihren jeweiligen Lehrern und Kursleitern bestimmte Einzelheiten persönlich abzustimmen, besteht die Möglichkeit dies bis einschließlich Mittwoch, 18.03.2020 zu tun. Danach sind die vorgenannten Einrichtungen für den Besucherverkehr geschlossen. 

Schulterschluss 
Liebe Bürgerinnen und Bürger, gemeinsam stehen wir alle vor einer außerordentlichen Situation. Der gemeinsame Schulterschluss ist gefordert und ich setze meine ganze Erwartung in unserem gemeinsamen Willen die Verbreitung des Virus einzudämmen. Mein Wunsch in diesem Zusammenhang: „Reagieren Sie besonnen und orientieren Sie sich an den Informationen welche wir Ihnen über die Rubrik ´Nützliche Links` bereitstellen.“ 

Mit besten Grüßen - Bleiben Sie gesund! / Ihr Martin Stichnoth