Regionaler Arbeitskreis des Landkreises Börde

Gemäß der „Vereinbarung zur gemeinsamen Umsetzung der regionalisierten Arbeitsmarktprogramme des Ministeriums für Arbeit und Soziales des Landes Sachsen-Anhalt in der ESF-Förderperiode 2014-2020“ sollen die Gebietskörperschaften in die Umsetzung arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen aktiv einbezogen werden. Damit diese Maßnahmen stärker an den regionalen Bedarfen und Voraussetzungen ausgerichtet sind, werden in den Gebietskörperschaften Regionale Arbeitskreise (RAK) gebildet. Im Landkreis Börde fand die konstituierende Sitzung des Regionalen Arbeitskreises am 20. Januar 2016 statt.

 

Mitglieder

Der RAK setzt sich aus jeweils einer Vertreterin / einem Vertreter folgender Institutionen / Organisationen zusammen und wurde durch den ehemaligen Landrat des Landkreises, Herrn Hans Walker, namentlich berufen:

  • Agentur für Arbeit Magdeburg
  • Deutscher Gewerkschaftsbund, Region Altmark-Börde-Harz
  • Industrie- und Handelskammer Magdeburg
  • Jobcenter Börde
  • Liga der Freien Wohlfahrtspflege
  • Landkreis Börde - Sozialamt
  • Landkreis Börde - Amt für Wirtschaft
  • Landkreis Börde - Gleichstellungsbeauftragte

Bei Bedarf können weitere fachkundige Gäste eingeladen werden.

 

Aufgaben und Kompetenzen des Regionalen Arbeitskreises

Bei der Umsetzung folgender Richtlinien muss der RAK einbezogen werden:

  • Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen für die Vermeidung beruflicher und gesellschaftlicher Ausgrenzung sowie für die individuelle berufliche und soziale Wiedereingliederung von arbeitslosen Personen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt (Richtlinie Zielgruppen- und Beschäftigungsförderung)
  • Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen im Rahmen des Landesprogramms Regionales Übergangsmanagement (RÜMSA) aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Sachsen-Anhalt
  • Landesprogramm über die Gewährung von Zuwendungen für Projekte zur sozialen und beruflichen Integration von Flüchtlingen mit guter Bleibeperspektive
  • … und weiterer Programme / Richtlinien

Der RAK hat bezogen auf die unterschiedlichen Förderrichtlinien unter anderem folgende Aufgaben:

  • Analyse und Bewertung des regionalen Ausbildungs- und Arbeitsmarktes und Ableitung von Handlungsschwerpunkten
  • Erarbeitung von Schwerpunktthemen im Bereich des regionalen Ausbildungs- und Arbeitsmarktes unter Berücksichtigung der Beschäftigungswirkung
  • Abstimmung der Schwerpunktthemen mit dem zuständigen Fachreferat im Ministerium für Arbeit und Soziales als Grundlage für die regionalen Wettbewerbe
  • Bedarfsermittlung unter Berücksichtigung der Förderrichtlinien des Landes und in Ergänzung bzw. Abgrenzung zur Förderung durch die Jobcenter und andere Fördermittelgeber
  • Vorbereitung und Durchführung von Auswahlverfahren von Projekten im Rahmen vorgegebener Budgets in enger Abstimmung mit dem Ministerium für Arbeit und Soziales
  • Beratung und fachpolitische Begleitung der in der Region umgesetzten ESF-Projekte im Rahmen der o. g. Förderprogramme