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SUMMARY:Internationaler Museumstag 2025 im Museum Haldensleben
DESCRIPTION:10:00 bis 17:00 Uhr \nTag der offenen Tür im Museum Haldensle
 ben \nmit Schauvorführungen besonderer Handwerke der Biedermeierzeit und 
 Aktionen für Groß und Klein   \n\nMode\, Muster und mehr auf Fliesen\, T
 extilien und Porzellan Druck\, Malerei und Kolorierung \nmit der Diplomdes
 ignerin Gudrun Gaube und Siebdrucker Holger Jäger selbst versuchen    \n\
 nVerspinnen von Wolle \nmit Maria Hauer\, Spinnstube Hundisburg    \n\nRun
 d um die Faser Abhaspeln und Färben von Seide mit Naturfarbstoffen \nmit 
 Museumspädagogin Susan Bernt    \n\nStein auf Stein  Megalithic auf Litho
 graphie und Steindruck \nmit Museumsmitarbeiter Christian Waldenheim    \n
 \nSeidenraupenzucht im Museum Haldensleben \nmit Museumsmitarbeiterin Susa
 nne Tatiuk     \n\num 11:00 Uhr Eröffnung der Sonderausstellung „Kunst 
 auf dem Küchentisch“ \nSeit 1992 verbindet Viernheim in Hessen und Hald
 ensleben eine Städtefreundschaft. Die 2024 vom Museum Viernheim erarbeite
 te Ausstellung entstand auf Anregung eines Viernheimer Privatsammlers und 
 zahlreicher verschiedener Leihgeber und bot Anlaß zur Zusammenarbeit mit 
 dem Museum Haldensleben. Museumsleiterin Judith Vater eröffnet und führt
  durch die Ausstellung\, die das künstlerische Design von Alltagsgeschirr
 en präsentiert\, welches Mitte der 1920er Jahre von geometrischen Formen 
 und leuchtenden Farben bestimmt wird.  \n\num 15:30 Uhr Haldensleber Elega
 nz - Modenschau im Museumsgarten \nErleben Sie die stilvolle Vielfalt hand
 gefertigter Mode von Ludisia Modedesign und entdecken Sie besondere Access
 oires aus den Geschäften der Haldensleber Innenstadt – stilvoll inszeni
 ert im historischen Ambiente und musikalisch live begleitet von der sphär
 ischen Musik der Künstlerin „Denecke“.\n\n\n„Kunst auf dem Küchent
 isch“     \nSeit 1992 verbindet Viernheim in Hessen und Haldensleben ein
 e Städtefreundschaft. Die 2024 vom Museum Viernheim erarbeitete Ausstellu
 ng entstand auf Anregung eines Viernheimer Privatsammlers und zahlreicher 
 verschiedener Leihgeber und bot Anlaß zur Zusammenarbeit mit dem Museum H
 aldensleben.    \n\nDie Sonderausstellung zeigt das künstlerische Design 
 von Alltagsgeschirr\, das Mitte der 1920er bis Anfang der 1930er Jahre von
  geometrischen Formen und leuchtenden Farben bestimmt wird. Es gibt das Ge
 fühl jener Zeit wieder – eine Zeit des Aufbruchs und Wandels. Mit der W
 eimarer Republik entsteht die erste Demokratie auf deutschem Boden. Kino\,
  Rundfunk und illustrierte Zeitschriften entwickeln sich zu Massenmedien. 
 Die Rolle der Frau befindet sich in einem enormen Wandel. Wissenschaft und
  Technik üben eine tief- und übergreifende Faszination aus. Alles Neue u
 nd Moderne lässt die Menschen die Schrecken und Grauen des 1. Weltkrieges
  vergessen. Industrie und wirtschaftlicher Aufschwung schenken den Mensche
 n neben Arbeit und kleinem Wohlstand auch Hoffnung und Vertrauen. Die neue
 n lebhaften Muster und Farben des abstrakten Spritzdekors spiegeln dieses 
 pulsierende Lebensgefühl jener Zeit wider. Auf der Suche nach einem den A
 nforderungen an die Massenherstellung angepassten Dekor greift man Ideen d
 er künstlerischen Avantgarde auf und transferiert diese auf industriell h
 ergestellte Haushaltswaren.    \n\nUm 1930 produzieren mehr als 90 Fabrike
 n deutschlandweit Steingut mit abstraktem Spritzdekor und schaffen hiermit
  zeitlose Geschirre\, erschwingliche „Kunst auf dem Küchentisch“ jene
 r Zeit für jedermann\, die heute hochbegehrte und -gehandelte Sammler- un
 d Museumsstücke sind und wichtige Zeugnisse deutscher Designgeschichte da
 rstellen. Die in der Sonderausstellung gezeigten Keramiken stammen unter a
 nderem auch von dem Haldensleber Produzenten „Carstens-Uffrecht“. Der 
 Carstens-Konzern gehört zu den größten Keramikherstellern der Weimarer 
 Republik. Seine Gebrauchskeramik findet aufgrund der hohen Qualität und a
 uch wegen des modernen Designs gar internationale Anerkennung. Seit 1902 b
 etreibt Carstens einen Standort in Neuhaldensleben und pachtet 1924 die Ke
 ramikfabrik „J. Uffrecht & Co.“. Steingutgeschirre mit Spritzdekoren w
 erden aber zeitgleich auch in Althaldensleben bei „Schmelzer & Gerike“
  sowie bei der „Mitteldeutschen Steingutfabrik GmbH“ hergestellt.    \
 n\nDie hier präsentierte Sonderausstellung zeigt einen großen Querschnit
 t jener Zeit\, den die Sammlung des Museums Haldensleben nicht geben kann.
  Hier sind nur wenige\, schlecht erhaltene Einzelstücke überliefert oder
  aber Geschirre mit weniger auffälligen Dekoren. Daher sei Ihnen die jetz
 ige Sonderausstellung wärmstens als einmalige Gelegenheit zur Besichtigun
 g einer Gesamtschau empfohlen!  
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:10:00 bis 17:00 Uhr \nTag der offenen Tür im
  Museum Haldensleben \nmit Schauvorführungen besonderer Handwerke der Bie
 dermeierzeit und Aktionen für Groß und Klein   \n\nMode\, Muster und meh
 r auf Fliesen\, Textilien und Porzellan Druck\, Malerei und Kolorierung \n
 mit der Diplomdesignerin Gudrun Gaube und Siebdrucker Holger Jäger selbst
  versuchen    \n\nVerspinnen von Wolle \nmit Maria Hauer\, Spinnstube Hund
 isburg    \n\nRund um die Faser Abhaspeln und Färben von Seide mit Naturf
 arbstoffen \nmit Museumspädagogin Susan Bernt    \n\nStein auf Stein  Meg
 alithic auf Lithographie und Steindruck \nmit Museumsmitarbeiter Christian
  Waldenheim    \n\nSeidenraupenzucht im Museum Haldensleben \nmit Museumsm
 itarbeiterin Susanne Tatiuk     \n\num 11:00 Uhr Eröffnung der Sonderauss
 tellung „Kunst auf dem Küchentisch“ \nSeit 1992 verbindet Viernheim i
 n Hessen und Haldensleben eine Städtefreundschaft. Die 2024 vom Museum Vi
 ernheim erarbeitete Ausstellung entstand auf Anregung eines Viernheimer Pr
 ivatsammlers und zahlreicher verschiedener Leihgeber und bot Anlaß zur Zu
 sammenarbeit mit dem Museum Haldensleben. Museumsleiterin Judith Vater erö
 ffnet und führt durch die Ausstellung\, die das künstlerische Design von
  Alltagsgeschirren präsentiert\, welches Mitte der 1920er Jahre von geome
 trischen Formen und leuchtenden Farben bestimmt wird.  \n\num 15:30 Uhr Ha
 ldensleber Eleganz - Modenschau im Museumsgarten \nErleben Sie die stilvol
 le Vielfalt handgefertigter Mode von Ludisia Modedesign und entdecken Sie 
 besondere Accessoires aus den Geschäften der Haldensleber Innenstadt – 
 stilvoll inszeniert im historischen Ambiente und musikalisch live begleite
 t von der sphärischen Musik der Künstlerin „Denecke“.\n\n\n„Kunst 
 auf dem Küchentisch“     \nSeit 1992 verbindet Viernheim in Hessen und 
 Haldensleben eine Städtefreundschaft. Die 2024 vom Museum Viernheim erarb
 eitete Ausstellung entstand auf Anregung eines Viernheimer Privatsammlers 
 und zahlreicher verschiedener Leihgeber und bot Anlaß zur Zusammenarbeit 
 mit dem Museum Haldensleben.    \n\nDie Sonderausstellung zeigt das künst
 lerische Design von Alltagsgeschirr\, das Mitte der 1920er bis Anfang der 
 1930er Jahre von geometrischen Formen und leuchtenden Farben bestimmt wird
 . Es gibt das Gefühl jener Zeit wieder – eine Zeit des Aufbruchs und Wa
 ndels. Mit der Weimarer Republik entsteht die erste Demokratie auf deutsch
 em Boden. Kino\, Rundfunk und illustrierte Zeitschriften entwickeln sich z
 u Massenmedien. Die Rolle der Frau befindet sich in einem enormen Wandel. 
 Wissenschaft und Technik üben eine tief- und übergreifende Faszination a
 us. Alles Neue und Moderne lässt die Menschen die Schrecken und Grauen de
 s 1. Weltkrieges vergessen. Industrie und wirtschaftlicher Aufschwung sche
 nken den Menschen neben Arbeit und kleinem Wohlstand auch Hoffnung und Ver
 trauen. Die neuen lebhaften Muster und Farben des abstrakten Spritzdekors 
 spiegeln dieses pulsierende Lebensgefühl jener Zeit wider. Auf der Suche 
 nach einem den Anforderungen an die Massenherstellung angepassten Dekor gr
 eift man Ideen der künstlerischen Avantgarde auf und transferiert diese a
 uf industriell hergestellte Haushaltswaren.    \n\nUm 1930 produzieren meh
 r als 90 Fabriken deutschlandweit Steingut mit abstraktem Spritzdekor und 
 schaffen hiermit zeitlose Geschirre\, erschwingliche „Kunst auf dem Küc
 hentisch“ jener Zeit für jedermann\, die heute hochbegehrte und -gehand
 elte Sammler- und Museumsstücke sind und wichtige Zeugnisse deutscher Des
 igngeschichte darstellen. Die in der Sonderausstellung gezeigten Keramiken
  stammen unter anderem auch von dem Haldensleber Produzenten „Carstens-U
 ffrecht“. Der Carstens-Konzern gehört zu den größten Keramikherstelle
 rn der Weimarer Republik. Seine Gebrauchskeramik findet aufgrund der hohen
  Qualität und auch wegen des modernen Designs gar internationale Anerkenn
 ung. Seit 1902 betreibt Carstens einen Standort in Neuhaldensleben und pac
 htet 1924 die Keramikfabrik „J. Uffrecht & Co.“. Steingutgeschirre mit
  Spritzdekoren werden aber zeitgleich auch in Althaldensleben bei „Schme
 lzer & Gerike“ sowie bei der „Mitteldeutschen Steingutfabrik GmbH“ h
 ergestellt.    \n\nDie hier präsentierte Sonderausstellung zeigt einen gr
 oßen Querschnitt jener Zeit\, den die Sammlung des Museums Haldensleben n
 icht geben kann. Hier sind nur wenige\, schlecht erhaltene Einzelstücke ü
 berliefert oder aber Geschirre mit weniger auffälligen Dekoren. Daher sei
  Ihnen die jetzige Sonderausstellung wärmstens als einmalige Gelegenheit 
 zur Besichtigung einer Gesamtschau empfohlen!  
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